divingEurope 4|2022 | Nr. 32 - Page 76

divingEurope 4 | 2022
Trotz kilometerlanger Strecken wird an interessanten Spots abgetaucht
Immerhin misst der Umriss des Sees etwa 273 Kilometer , gibts weiter als Info auf meinem Tablet . Wenn man nun nicht jeden Zipfel abschnorchelt sollte es doch nicht mehr als 200 Kilometer Strecke ergeben , eher weniger , dachte ich insgeheim . Jeden Tag um die zehn Kilometer hinter sich lassen wären dann 20 Tage . Das ist doch sehr wohl machbar , dachte ich !
Und dazu die Möglichkeit , in die Anale des Schwäbischen Meeres einzugehen – echt verführerisch . Aber wer würde mich 20 Tage denn begleiten , etwa meine bessere Hälfte ? Kommt nicht in Frage , denke ich sofort , denn sie hat schon genug zu tun im Alltag mit zwei Kindern , während ihr Alter seine gestörten Ideen verwirklicht . Würde ich alles hinter mir herziehen , also im Seatrekking Style , dann könnte ich alles alleine machen , ohne Support wie Reinhold Messner im Alpinen Stil „ by fair means “.
Das Projekt Ein bisschen Werbung für das Sea Trekking und mich wäre natürlich auch schön und gut fürs Geschäft . Dabei denke ich spontan an den SWR , denn einige tolle Reportagen für die Glotze rund um das Apnoetauchen haben wir ja schon zusammen verwirklicht ; so so etwa zuletzt am Bodensee beim Rekordversuch im Apnoe-Tieftauchen von Fabio Tunno , den ich medial betreut hatte . Allerdings lösten wir dabei einen Großeinsatz der Wasserschutzpolizei Bodensee aus : den Rekord-
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