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Bistums Ösel-Wiek) ist heute eine sympathische Kur- und Erholungsstadt, der perfekter Ort für einen kulturellen, kulinarischen und Zwischenstopp.
Am nächsten Morgen, kurz nach halb fünf Uhr, geht es los nach Papisaare und per privatem Schnellboot nach Vilsandi. Die Anspannung steigt mit jeder Seemeile. Dann, ganz langsam, nähern wir uns der einer Untiefe – und plötzlich recken Dutzende neugierige Köpfe aus dem Sand, Kegelrobben rubbeln ins Wasser, spähen in unsere Richtung. Ein Trupp von 40 Tieren schwimmt auf uns zu. Wir tauchen lautlos aus und halten die Luft an. Viele Robben, noch mehr Robben, noch klareres Wasser, gelbgrüne Algenformationen an den Felsen als leuchtender Kontrast. Und dann: anderthalb Stunden pures Glück. Babyrobben und Halbwüchsige kommen immer näher, verlieren ihre Scheu vollends, klettern über Kameras und Masken und lächeln direkt in die Linse. Dieser Moment ist die gesamte Reise wert.
Nach kurzer Zeit des Abwartens kennen die Kegelrobben kein Halten mehr
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