divingEurope 1|2026 | Nr. 45 | Page 209

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Nur vom Meer aus zu erreichen, aber nicht zum Tauchen; Der Ausflug in die kleine
Tropfsteinhöhle sorgt trotzdem für nasse Füße
– irgendwie.“ Im Grunde handelt es sich im Eingangsbereich um einen überdachten See der hinten unter Wasser einen Höhleneingang hat. Weiter drinnen kann in einer Seitenhöhle wieder aufgetaucht werden. Der kleine Höhepunkt sind blutrote Seeanemonen, die sich an einigen Stalaktiten angesiedelt haben.
Eindeutig dominieren die Felsformationen das Erscheinungsbild der Ostküste Mallorcas. „ Gorgonien gibt es hier leider nicht,“ sagt Achim, „ dafür haben wir unsere Tropfsteinhöhlen. Und farblos ist es bei uns natürlich auch nicht, dafür sorgen bunte Schwämme auf den Felsen oder Gelbe Krustenanemonen.“ Letztere überziehen zum Beispiel die gewölbte Decke des Arco, eines Felsenbogens gegenüber dem Hexentanz.
Durch den Schwammbewuchs kaum zu erkennen ist die kleine Statue am Platz Sa Mola. Eher etwas für Taucher mit Erfahrung liegt er im Freiwasser vor der Küste. Über einer Hügellandschaft, in denen dichte Seegraswiesen wie grünes Sommergras
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