divingEurope 3|2022 | Nr. 31 - Page 34

divingEurope 3 | 2022
Amphoren sind in Griechenland häufig zu sehen
dig erhalten im Bereich der 50 Meter Tiefe im Freiwasser vor der Südspitze Kefalonias ruht . Oder das riesige Amphorenfeld zwischen Kefalonia und Ithaka , das auf über satten 60 Meter Tiefe besucht werden kann .
Wir drei Taucher wollen es allerdings „ easy “, also nichts mit großem Dekogedöns , während die anderen auf Segeltour nahe unserer Tauchspots gehen und uns dann wieder an Bord nehmen . „ Alles ist heute möglich “, meint Makis , denn still ruht die See bei bestem Wetter .
Wir einigen uns auf ein altes , römisches Wrack , das über tausend Amphoren geladen hatte und eine knappe halbe Stunde Fahrzeit mit seinem Schlauchboot-Boliden entfernt ist . Hammer !
So weit das Auge reicht sehen wir ab acht Meter Tiefe Scherben und gut erhaltene Teile der Tongefäße , dann ein kurzer Abstecher auf 35 Meter zum Anker . Vom ehemaligen Holzschiff , das vor über 2000 Jahren hier am Kap Sani sank , ist natürlich nichts mehr übrig . Amphorenfelder zu entdecken ist in Griechenland schon
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