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war oder nicht: Seit circa 2010 haben sie sich quer durch die Karibik „ gefressen“ und leben jetzt sogar vor der Ostküste Südamerikas. Das Mittelmeer ist nicht so beständig warm wie die Karibik. Aber eingewanderte Rotfeuerfische haben sich auch hier schon angepasst.
Das Europäische Hausmeer zeichnet sich von jeher durch eine große Artenvielfalt aus. Dabei ist aber die Anzahl der Tiere einer Spezies allgemein weit weniger groß als in tropischen Gewässern. Das alarmierende an dieser Sutuationwird in einem Artikel des Magazins „ Spektrum der Wissenschaft“ beschrieben. Demnach haben Rotfeuerfische nach etwa fünf Wochen rund 79 Prozent der Jungfische an einem Riff gefressen. Dabei können die invasiven Räuber ihren Magen bis zum 30-fachen Maß ausdehnen. So ist schon ein einziger von ihnen eine Gefahr am Riff. Und: Bei Nahrungsmangel kann er seinen Metabolismus zurückfahren und ein Vierteljahr ohne zu fressen überleben.
Problem Nummer 2: Jedes Weibchen kann bei geeigneter Wassertemperatur alle vier Tage bis zu 30.000 Eier abgeben. Damit nicht genug; Die jungen Rotfeuerfische werden wesentlich schneller geschlechtsreif, als viele Mittelmeerfische. Bedeutet, dass immer mehr
In Teilen der Karibik schon Gang und Gäbe, könnte der Rotfeuerfisch auch am Mittelmeer zum leckeren Speisefisch werden
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