divingEurope der findet. Zeit hat man genügend, tief ist es auch nicht, also rein ins Makroland mit Nacktschnecken, Symbiosen von Anemonen und Krebsen, saisonal knallig farbigen Lippfischen, neugierigen Schriftbarschen und Schleimfischen sowie eitlichen nahezu perfekten Tarnkünstlern wie Himmelsgucker oder Petermännchen. Die Hits sind aber sind eindeutig die Seepferdchen im Sommer. Alles da, nur Augen auf und vorher unbedingt das Fotogedöns vollladen. Tauchgänge von zwei Stunden sind normal, und damit ist eigentlich alles gesagt.
Eine halbe Stunde vor den Tauchausfahrten wird in der Basis die Ausrüstung fertig gemacht, dann zieht man sich an, tippelt um die 100 Meter à la playa, wo das Tauchschiff an einer schwimmenden Pier festgemacht ist. Meist weiß der Captain schon vorher wegen des Wetters, wo es hingeht.
Während der Fahrt wird dem Briefing gelauscht und bald darauf ist man an einem der Sahnestückchen und erlebt Tauchgänge der Superlative; mehr Mittelmeer geht kaum als im Land der Katalanen.
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