divingEurope 2|2026 | Nr. 46 | Page 22

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letzter Tauchgang und wir haben noch einen auf unserer Wunschliste: de Bobbel, der am Ende des zweiten Riffs liegt, sprich weit weg. Zunächst tauchen wir vorsichtig durch einen schmalen und üppig bewachsenen Canyon Richtung Osten. Das bis auf über vierzig Meter abfallende Riff steigt hier mit einem kleinen und komplett von Gorgonien bewachsenen Felsen bis auf 22 Meter hoch: „ de Bobbel ebbe“. Korallenmäßig gehört der Spot nicht nur für mich zu den Top 3 des gesamten Mittelmeeres, bunter geht’ s nimmer! Umkreist wird er von Hunderten lila Fahnenbarschen, weiter entfernt schwadronieren ein paar Barrakudas, meine Lieblinge – die Zackenbarsche – werden hier zur Nebensache. Mehrmals umkreisen wir den Felsen fast andächtig, die Zeit rauscht gnadenlos, Anja muss ein Blitzlichtgewitter ertragen. Aus dem Farbenrausch holt sie mich dann sehr unmissverständlich zurück und zeigt auf ihre Deko, nix wie hoch. Die anderen hangeln
Bunter gehts nimmer
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