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divingEurope 2|2018 Bürohäuschen etwa wurde bald nach der Schließung des Werks zeitweise von Spezi- aleinheiten des Bundes für Übungszwecke genutzt – und dabei ziemlich verwüstet. Was dem späteren Charakter eines Indus- triemuseums eher weniger entsprach. Mit Vor 20 Jahren wandelte sich der unfreiwillig zur Regentonne mu­ tierte Gasometer zum Tauchge­ wässer mit etlichen Wracks (li.). Der Ein- und Ausstieg erfolgt heute bequem über eine Treppe mit kleiner Plattform (u.) dem alten Gasometer daneben war wohl noch weniger anzufangen. Gas war zwar nicht mehr drin, aber die überdimensionale Keksdose war scheinbar für gar nichts zu gebrauchen. Dann aber entdeckten Ende 1991 ein paar Duisburger Taucher, dass sich in unterirdi- schen Teilen der stillgelegten Werksanla- gen Wasser gesammelt hatte und erkun- deten alsbald Keller und Gänge. Seitdem ist der Begriff Möllerbunker – dort wo das Erz gehortet wurde – im Ruhrgebiet unter eingefleischten Tauchern eine feste Größe. Und die riesige Tonne nebenan? War dann 99