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divingEurope 2|2018 Azoren/Portugal Santa Maria 1 Seit ein paar Jahren herrscht Azorenhoch, speziell für großartige Begegnungen. Die In- sel Santa Maria steht da mit ihren Mantasich- tungen bei unseren Lesern ganz vorne. Wobei es eigentlich „nur“ die kleineren Vertreter der eleganten Teufelsrochen sind, eine Gattung der Mobulinae. Deren Ausmaße sind zwi- schen zwei bis drei Meter trotzdem groß. Ab Juli gibt’s das Mantatreffen rund um eine Boje am Freiwasserspot Ambrosio. Zwischen zehn und 20 Tiere sind normal, in Hochzeiten sogar 30 bis 40. Sind sie da, ist der Spot Weltklas- se. Wenn nicht, liegt der Grund zum Riff viel zu tief, genau 47 Meter. Ob sie da sind, wis- sen die Guides aber meist vorher. Der Platz liegt um die fünf Kilometer vor der nordwest- lichen Küste, ein Seil mit Boje markiert den Unterwasserberg, der wie eine Oase aus der Tiefsee nach oben ragt. „Sie kommen wirklich nur in den Sommermonaten“, berichten uns die Freiburger Baseninhaber Steffen Ehrat und Marion Ganter von Wahoo Diving. Aber es gibt noch mehr Großes: Zackenbarsche, Stachelrochen und ab und zu sogar Walhaie. „Das Potenzial, das diese Inseln mitten im At- lantik bietet, ist in Europa einzigartig!“ sagen sie und haben recht. Neben den vielen Tauch- plätzen an der Küste lockt auch noch das wei- ter entfernte Naturschutzgebiet der Formigas. Klasse! www.wahoo-diving.com www.belugareisen.de Ambrosia ist der Gipfel. Einerseits der Gipfel eines Unterwasserberges, andererseits der Gipfel für Mobula­ begegnungen und weltweit einer der besten Spots hierfür 141