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divingEurope 2|2018 Madeira/Portugal Manta Diving Center 2 Auf dem Felsen klopfen, ein bisschen aufwirbeln und schon geht’s rund und bunt zu Es kommt nicht von ungefähr, wenn eine Basis gleich mehrmals mit dem begehrten TAUCHEN-Award ausgezeichnet wurde. In diesem Fall hats auch was mit dem klasse Hausriff zu tun. Vier Spots liegen links und rechts der Basis im Meeresschutzgebiet: Lavafinger, Drückerfelsen, Arena und Höh- lentunnel. Zu sehen sind u.a. Brassen- und Goldstriemenschwärme, Zackis, Muränen, Rochen, Röhrenaale, Gabeldorsche, Bä- renkrebse, Garnelen, Gespensterkrabben, Riffhummer und mit etwas Glück Mantas oder eine Mönchsrobbe. www.mantadiving.com Giglio/Italien Campese Diving Center 3 Das Tauchrevier reicht vom Strand von Campese bis zur steilen Küste westlich der Bucht. Für viele Tierarten ist das teils sandige, teils dicht von Seegras bewachsene Areal die ideale Kin­ derstube. Der Meeresbiologe Alex Bublitz hat in Campese das Lern­ verhalten von Oktopoden erforscht. Sein bevorzugtes Tauchgebiet war – Sie ahnen es – das Hausriff. Weit mehr als ein Anfängerrevier hält es nicht nur für biologisch interessier­ te Taucher Überraschungen parat. www.cdc-giglio.de 130 Baby-Oktopusse (li.) leben vor Cam­ pese ebenso wie Fadennacktschnecken (re.). Sogar große Seehasen sind dort häufig zu sehen