divingEurope 2|2018 NEU - Page 102

divingEurope 2|2018 Auch ‘ne Art Oldtimer: die Autowracks im Gasometer blieben von der Schrottpresse verschont doch zu verlockend. Der Blick hinein offen- barte: einen Pool – voller Regenwasser. Das hatte sich in dem gigantischen Kübel trotz seines Deckels gesammelt. Und zwar reichlich.1993 gründete sich schließlich der Verein Taucher im Nordpark Duisburg e.V. und beschloss mit seinen 35 Mitgliedern, ein Tauchausbildungszentrum der besonde- ren Art ins Leben zu rufen. Damit hatte der Gasometer eine Zukunft. Nachdem der Club das von der GSG9 auftragsgemäß ramponierte Bürohäuschen 102 instand gesetzt hatte, entstand dort das Vereinsheim. 1996 starteten schließlich die Arbeiten am Gasometer. Zunächst wurden die fast 12000 Tonnen Wasser abgepumpt, 270 Tonnen Ballastgewichte entfernt, Wän- de und Boden gereinigt. Noch bevor der leicht gewölbte Deckel angehoben und 3,5 Meter über dem ge- planten Wasserspiegel befestigt worden war, hatte der Verein eine ausgediente Rhein-Yacht und ein erstes Autowrack eingebracht. Erst danach kam der heutige