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Weil beide Ex-Kiesgruben gleichermaßen als Krämerseen firmieren, werden sie sozusagen intern schlicht als See 1 und See 2 bezeichnet.
Der beeindruckende Fischbestand in den rund 350 Meter langen und 200 Meter breiten( See 1) respektive 350 mal 140 Meter( See 2) großen Gewässern ist ihr wahrer Schatz. Wer dagegen nur in Monheim aufschlagen will, um sich mal so richtig zu versenken, der sei vorgewarnt: Die Maximaltiefe beträgt im See 1 rund 14 Meter, See 2 kommt auf circa 18 bis 20 Meter, je nach Wasserstand. Bis jetzt hat sich aber auch noch niemand nach dem Tauchen darüber beklagt. Alternativen gibt es ja zur Genüge.
Zu den Krämerseen fährt man also nicht, um sich in totaler Dunkelheit und permanent kaltem Wasser einfach nur mit Stickstoff vollzupumpen und das fett ins Logbuch einzutragen. Naturliebhaber werden sich dagegen garantiert wohlfühlen. Dafür sorgen
Foto: Paul Munzinger
Flusskrebse sind keine Seltenheit in den Krämerseen
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