divingEurope 1|2026 | Nr. 45 | Page 66

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der Medusenfische. In der Ägäis wurde er erstmals im Jahre 2009 entdeckt, vorher aber schon mal in Nordspanien, der Biskaya, auch in Portugal, im Nordwesten von Frankreich und in der Nordsee. Der Name Schedophilus ist auf die griechischen Worte „ phylos“ und „ shedia“ zurückzuführen, was übersetzt „ der Flöße mag“ bedeutet und diese Begegnung des Jungfisches an der Boje am Cap Norfeu unterstreicht.
Etwas verwirrend ist, dass unser Fisch mehrere Namen hat, allerdings aber auch der
Spot an der Boje Nr. 6 am Cap Norfeu, der unter folgenden Namen gehandelt wird: El Fraire, Treire, Punta del Freire oder auch jetzt ganz offiziell Punta de la Trayer. Er liegt etwa drei Kilometer von Cala Jóncols oder acht Kilometer vom Hafen Roses entfernt und bis maximal 35 Meter Tiefe wird hier getaucht. Die besten Sichtweiten werden mit etwa 25 Meter angegeben, mäßige bis leichte Strömung ist möglich, der Schwierigkeitsgrad ist einfach bis moderat und die UW-Landschaft zeigt ein steil abfallendes Riff mit Plateaus und Sandbereichen. Alleine um
Hene Rohrer, geboren am 3. April 1958 in Bern, taucht seit seinem 18. Lebensjahr. Mittlerweile hat er um die 3500 Tauchgänge auf seinen Flossen, mehrere Hundert davon an der Costa Brava. Der PADI Master Scuba Diver Trainer fotografiert seit 1982 unter den Wellen.
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