divingEurope 1|2026 | Nr. 45 | Página 3

divingEurope
Liebe Leser,
die Costa Brava in Nordspanien steht in der Liste der EU-Klassiker unter den Tauchrevieren ohne jeden Zweifel ganz weit oben. Seit mehr als einem halben Jahrhundert lockt die „ wilde“ Küste südlich der Grenze zu Frankreich Neptunjünger aus ganz Europa an ihre Gestade. Es ist schwierig, dort ein Gebiet besser als ein anderes zu bewerten. Keinen Zweifel gibt es jedoch daran, dass um das berühmte Cap de Creus einige der Top-Tauchplätze des gesamten Mittelmeerraums zu finden sind. Die liegen zudem noch in einem Meeresschutzpark. Kein Wunder also, dass dieser Umstand in Verbindung mit alteingesessenen und zuverlässigen Tauchbasen eine feste Stamm-Taucherschaft immer wieder dorthin zieht. Wie es dort aktuell aussieht berichtet Paul Munzinger in dieser Ausgabe. Dass das Mittelmeer immer wieder auch für Überraschungen gut ist, beweist seine Reportage über den Schwarzen Kaiser. Dieser Fisch lebt normalerweise in großen Tiefen, aber mit( viel) Glück ist er auch mal beim Austauchen nahe der Oberfläche zu sehen.
Weit weniger selten ist der Bart- Feuerborstenwurm. So elegant das Tierchen mit den scheinbar harmlosen „ Federchen“ ist – schon eine kurze unabsichtliche Berührung kann sehr schmerzhaft sein. Mehr dazu in unserem neuen Tierporträt.
Leider kann kaum jemand jedes Wochenende irgendwo ins Salzwasser hüpfen. Gut, dass es bei uns Seen gibt, in denen Neptunjünger auch kurzfristig abtauchen können. Frohe Kunde dazu aus NRW: Dort sind die Krämerseen südlich von Düsseldorf an Wochenenden wieder zum Tauchen freigegeben. Ausführliches in der Reportage von Frank Schneider.
Daneben bietet divingEurope wie immer kostenlos zahlreiche weitere Tauchreisereportagen. In diesem Sinne: Viel Spaß mit unserer neuen Ausgabe!
3