diving7seas | Sonderheft Madeira | Page 17

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Zackenbarschen gibt es gar endemische Korallen und einiges mehr. Selbst Wale und Delfine können am Rand des Reservats beobachtet werden. Der Bootsverkehr ist im Schutzgebiet stark eingeschränkt, doch gegen Tauchen spricht nichts, wenn man sich an die einschlägigen Regeln hält. Etwa sieben Kilometer ist das geschützte Areal lang, circa 600 Meter breit und reicht von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 50 Meter. Dass das Reserva Natural Parcial do Garajau zu den Toprevieren von ganz Portugal gehört, ist daher lange bekannt.
Das Filetstück im Nationalpark ist nur per Boot in etwa acht Minuten Fahrzeit zu erreichen: Am Cap Garajau leben mehrere standorttreue, zutrauliche bis 1,50 Meter große Zackenbarsche. Die Kolosse sind zwischen 50 und 60 Jahre alt und lassen sich auch beim Fotoshooting kaum aus der Ruhe bringen. Zu ihnen kommt man nur per Freiwasserabstieg, also erst mal 20 Meter freier Fall durchs Blaue: das erste Ass.
Ein bisschen westlicher reichen zwei Felsenkegel aus 30 bis auf zwölf Meter Tiefe
Fotos: Frank Schneider
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