Von links nach rechts:
Männliche
Antilopen
verteidigen Herden,
die aus Dutzenden
Weibchen
bestehen.
Flusspferde ver-
lassen das Wasser
bei Sonnenschein
nicht, da ihre Haut
sonst verbrennt.
Was romantisch
aussieht, zeigt
in Wahrheit
Giraffenbullen
beim Kräftemessen.
Die Camp-Besitzerin
verriet Niklas ihren
Lieblingsplatz für den
Sonnenuntergang am
Boteti-Fluß.
abends, daher ist die Einstellung einer
hohen ISO, ohne dass die Bildqualität
leidet, sehr nützlich.“ Neben unzähligen
Speicherkarten packte er die Canon EOS
60D als Ersatzkamera, ein Standard-
zoom-Objektiv (24-70 mm) und eine
zusätzliche Tele-Optik (70-200 mm) ein.
Er habe anfangs gedacht, dass bei einer
Safari zwei Kameras mit verschiedenen
Brennweiten notwendig seien, um in
spannenden Szenen das Objektiv nicht
wechseln zu müssen, erklärt er. Aller-
dings habe er schnell gemerkt, dass eine
Kamera und eine Brennweite von 70 bis
200 Millimetern für die Wildlife-Foto-
grafie vollkommen ausreichend sind.
In Botswana angekommen reihte
sich für Niklas ein besonderer Moment
an den nächsten: „Der erste Wow-Effekt
stellte sich ein, als ich zum ersten Mal
einen Elefanten und eine Giraffe in freier
Wildbahn gesehen habe, zwar in großer
Entfernung, aber das war vollkommen
egal.“ Denn nur
wenig später
„Wenn du
konnte er die
gebissen
wirst,
Tiere aus nächs-
hast du noch
ter Nähe vom
Safari-Wagen
15 Minuten
aus beobachten.
Zeit.“
„Seltene Tiere zu
sichten und ih-
nen zu folgen, war jedes Mal aufs Neue
ein Highlight“, erzählt er. Besonders
begeisterte ihn das Okavango-Delta,
wo sich die Flora und Fauna über weite
Flächen noch vollkommen unberührt
erstreckt. Doch nicht nur die Natur,
sondern auch die Botsuaner selbst
beeindruckten ihn: „Ich habe mit den
Angestellten in den Camps, den Guides
und bei Begegnungen unterwegs sehr
herzliche, stolze und lustige Momente
erlebt.“ Zum kleinen Abenteuer wurde
allerdings eine Situation, als Niklas
und sein Guide in rund drei Metern
Entfernung eine Schwarze Mamba
entdeckten. Sein Begleiter warnte ihn:
„Wenn du dich weiter nähern willst und
gebissen wirst, dann hast du noch 15
Minuten Zeit, eine SMS nach Hause zu
schicken.“ Dazu erfuhr der junge Kölner,
dass es in Botswana kein wirksames
Gegengift gibt. Als er anmerkte, dass
im Busch das Mobilfunknetz gar nicht
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