CEWE OnTour 01/2019 | Page 20

Kundengeschichte Monochrome Quadrate aus New York City Bloggerin Nic Hildebrandt liebt es, die eigenen vier Wände zu verschönern. Diesmal stand das Esszimmer im Fokus. Nic nutzt einfarbige Alu-Dibond-Wandbilder im Quadratformat und zeigt, welche Fotoprodukte dort ebenfalls besonders gut zur Geltung kommen. Text und Fotos: Nic Hildebrandt (LuziaPimpinella.com) I ch habe ja ein Faible für „Gleich und Gleich gesellt sich gern“. Für monochrome Farbgestaltungen, gleichmäßige Formen und Anordnungen und für Grüppchen jeder Art. Das ist in unserem Zuhause an vielen Stellen ganz offensichtlich. Formen und Farben wiederholen sich. Schon eine Weile habe ich jetzt über die Neugestal- tung unserer Essecke nachgedacht. Sie sollte nicht zu unruhig werden und auch zur Einrichtung unseres Wohnzimmers passen. Denn wir haben einen völ- lig offenen Küchen-, Ess- und Wohnbereich. Alles geht ineinander über. Ein separates Esszimmer gibt es nicht, der Esstisch bil- det jedoch eine optische Trennung von Küche und Wohnzimmer. Dort sitzen wir oft und viel und sind ir- gendwie immer mittendrin. Auch wenn wir Gäste haben, finde ich es großartig, dass man in der Küche das Essen zubereiten und sich trotzdem mit seinen Gästen unter- halten kann. Unsere Essecke ist eine absolute Familien- ecke. Da lag es irgendwie nahe, in diesem Bereich auch Familienfotos an die Wand zu hängen, fand ich. Alu- Dibond-Prints sollten es werden. Aber bei der Fülle der digitalen Fotos, die ich so schieße, fiel mir vor allem erst einmal die Auswahl einer überschaubaren Anzahl an Motiven für unsere kleine Wand in der Essecke schwer. Dazu kam noch, dass sich meine Art zu fotografieren über die Jahre weiter entwickelt und stark verändert hat. Ein ganz besonderer Platz für Erinnerungen . Ich mache mir große Papier-Scha- blonen für die An- ordnung an der Wand. Für die Umge- staltung meines Esszimmers machte ich mir eine genaue Skizze. Ein Foto von 2007 hat einen völlig anderen Stil als eines von 2016. Zudem waren manche Lieblingsbilder mit mei- ner digitalen Spiegelreflex-Kamera, manche aber „nur“ mit dem Smartphone aufgenommen worden. Ich wollte aber trotzdem, dass die Fotografien harmonisch zusam- menpassten. Ein „roter Faden“ für die Gestaltung musste her. Allerdings wurde dieser ganz und gar nicht rot, son- dern Schwarzweiß im Quadrat! Die monochrome Farb- gestaltung und auch die gleichmäßige einheitliche Form gaben meinen völlig unterschiedlichen Fotos einen strin- genten, fast minimalis- tischen Look. Nicht zu auf- dringlich und doch absolut präsent. Eine stylische Lö- sung für unsere „Esszim- mer“-Ecke, wie ich finde. Für einen Moment lang hatte ich übrigens überlegt, das Regalbrett, das schon seit Jahren an dieser Wand hing, zugunsten der Wand- bilder abzunehmen. Dann habe ich mir aber überlegt, dass das Regal in der Mitte als Trenner zwischen den Fotorei- hen auch eine unerwartete originelle Unterbrechung und ein Hingucker sein kann. Zumal es sich auch noch nach Lust und Laune mit kleinen Einrichtungs-Accessoires oder auch mit Pflanzen dekorieren lässt. Blätterbare Erinnerungen an New York Die quadrati- schen Alu-Dibond- Bilder passen ein- fach toll zu unserer Einrichtung. Die Tatsache, dass die monochrome Bildbearbeitung meine Fotos ganz unterschiedlicher Qualität miteinan- der harmonisieren lässt, gefiel mir so gut, dass ich sie für ein Fotobuch genutzt habe. Eines, in dem ich nun Erinne- rungsfotos aus fünf verschiedenen New-York-Urlauben von 2008 bis 2016 verewigt habe. Trotz der unterschied- lichen Bildstile im Laufe der Jahre wirkt das Buch wie aus einem Guss. Und weil ich meine Begeisterung für die Schwarzweiß-Bilder am Ende kaum bremsen konnte, folgten dann auch noch quadratische Art Prints. Die las- sen sich ja auch verschenken. Oder vielleicht doch behal- ten? Mal sehen ... Gestaltungs-Tipps von Nic Hildebrandt Monochromatische Bildbearbeitung kann stilistisch sehr unterschiedlichen Fotos einen einheitlichen Look geben, der dann das Bindeglied zwischen den Motiven ist und ganz gezielt als Stilmittel eingesetzt werden kann. Es muss aber natürlich nicht immer Schwarzweiß sein. Die meisten Bildbearbeitungs- programme bieten auch eine Variation von Farbfil- tern, die Ihrer Fotoserie einen einheitlichen, harmo- nischen Look verleihen.  Die Reihenfolge der Motive kann man als Lay- out schon am PC testen, indem man die Bilder dort hin- und herschiebt und auf sich wirken lässt. So wählt man eher Motive, die später ge- meinsam an der Wand harmonisch aussehen.  Möchte man die Wandbilder in gleichmäßigen Abständen aufhängen, sollte man unbedingt eine Wasserwaage zur Hilfe nehmen.  Es ist praktisch, die Aufteilung der Bilder mit gleich großen Papier- Schablonen an der Wand zu imitieren. Positionen für Bohrlöcher können dabei schon auf dem Papier markiert und dann einfach durchgebohrt werden.  Statt Bleistiftmarkierungen zu setzen, ist auch immer Masking Tape zum Markieren hilfreich. Das muss hinterher nur abgezogen werden. www.cewe-fotoservice.de