Fotografieren gehört heute zum
Alltag – besonders für die Generation Z. Smartphones sind ständige Begleiter, Momente werden schnell und intuitiv festgehalten: das Selfie mit Freunden, der Cappuccino im Café oder ein Augenblick auf Reisen. So wird das Smartphone zum visuellen Tagebuch. Doch was passiert mit all diesen Bildern danach?
Eine repräsentative Studie zeigt: In Österreich entstehen im Schnitt 1.407 Smartphone-Fotos pro Person jährlich, bei den 16- bis 29-Jährigen sogar 3.883. Fotografieren ist damit Dauer-
Tausende Fotos – und wo bleiben die Erinnerungen?
Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie selbstverständlich Fotografieren heute geworden ist – und wie schnell Bilder im digitalen Alltag untergehen.
3.883 SMARTPHONE- FOTOS
machen die befragten 16- bis 29-Jährigen durchschnittlich im Jahr zustand – Erinnerungen werden gesammelt, oft ohne innezuhalten. Gleichzeitig zeigt sich eine Lücke zwischen Aufnahme und Nutzung. 43 % der Befragten sehen sich ihre Fotos später bewusst an, weitere 21 % zumindest einen Teil davon. Doch 33 % geben an, weniger als die Hälfte oder kaum Bilder jemals wieder anzusehen. Ein großer Teil fotografierter Momente bleibt ungesehen.
Beliebig ist diese Bilderflut jedoch nicht. Die Generation Z hält vor allem fest, was emotional zählt: Reisen( 43 %), Natur und
Landschaften( 38 %), Familie( 37 %) und Freund: innen( 36 %). Fotografiert werden
Beziehungen, Erlebnisse, Speisen und Getränke aber voll allem persönliche Höhepunkte – Bilder mit Bedeutung.
Warum Fotos dennoch wichtig sind, zeigt der Blick auf ihre Nutzung: 58 % sehen Bilder erneut an, um schöne Erinnerungen wiederzubeleben, 31 %, um besondere Lebensphasen festzuhalten. Fotos sind damit mehr als Dateien – sie sind emotionale Anker.
Vielleicht liegt die Zukunft der Fotografie nicht im nächsten Bild, sondern im bewussten Wiedersehen. Weniger Scrollen, mehr Erinnern. Denn Fotos entfalten ihre Kraft nicht im Moment der Aufnahme, sondern dann, wenn wir ihnen Bedeutung geben.
58 %
sehen Fotos erneut an, um Erinnerungen wiederzuerleben
33 % schauen sich ihre Fotos später kaum noch an
Quelle: Market Institut im Auftrag von CEWE, April 2026, N = 1.000
10 cewe-fotoservice. at