Armaturen Welt November 2026 | Page 8

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Herausforderungen. „ Unsere Kunden profitieren bei uns davon, einen Ansprechpartner zu haben, der ihre Prozesse versteht und unterschiedliche Anforderungen aus einer Hand abdecken kann.“ AVA versteht sich also heute nicht nur als Lieferant, sondern als Lösungsanbieter und Servicepartner. „ Unsere erste Frage lautet nicht: Welches Produkt benötigen Sie? Sondern: Welches Problem möchten Sie lösen?“, sagt Frank Alms. „ Anschließend schauen wir gemeinsam, wie wir mit unserem breiten Portfolio und unserer technischen Kompetenz die passende Lösung entwickeln können.“ Es ist eine Kombination, die überzeugt: Breites Sortiment, hohe Verfügbarkeit, Automatisierungskompetenz und technische Beratung eröffnen den Kunden „ einen echten Mehrwert und stärken gleichzeitig die Position von AVA in den Zielmärkten“. Eine echte Win-win-Situation.
NACHHALTIGE UND WIRTSCHAFTLICHE PROZESSE Im Fokus hat AVA auch das Thema Nachhaltigkeit. Sie ist für das Unternehmen ein langfristiger und wichtiger Entwicklungsprozess. Zum Beispiel durch die Mission-Zero-Roadmap. AVA verfolgt hierbei das Ziel, ökologische, soziale und unternehmerische Verantwortung schrittweise in seine Geschäftsprozesse zu integrieren. „ Als Familienunternehmen denken wir dabei bewusst in Generationen und legen Wert auf langfristig tragfähige Entscheidungen“, betont Frank Alms.
Auch von seinen Lieferanten erwartet AVA die Einhaltung klar definierter Standards hinsichtlich Integrität, Arbeitsschutz, Umweltverantwortung und Menschenrechten. Diese Anforderungen sind im Supplier Code of Conduct verbindlich festgelegt und bilden die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit. „ Nachhaltigkeit endet für uns nicht am eigenen Werkstor. Deshalb berücksichtigen wir bei der Auswahl und Entwicklung unserer Lieferanten zunehmend Umwelt-, Sozial- und Ethikstandards und fördern transparente sowie verantwortungsvolle Lieferketten.“ Fazit: Nachhaltigkeit bedeutet für AVA vor allem, „ Verantwortung zu übernehmen, langfristig zu denken und wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortungsvollem Handeln in Einklang zu bringen“.
KI ALS WERKZEUG FÜR EFFIZIENTE PROZESSE Auch die Digitalisierung bleibt für AVA ein zentrales Zukunftsthema. In den vergangenen Jahren konnten bereits viele Geschäfts-, Logistik- und Kundenprozesse digitalisiert werden. Frank Alms: „ Unser Ziel ist es, diese Entwicklung konsequent fortzusetzen und sowohl die Effizienz interner Abläufe als auch den Service für unsere Kunden weiter zu verbessern.“ Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt oder befinden sich in einem fortlaufenden Ausbau. Dazu gehören unter anderem digitale Auftragsprozesse, ein umfangreicher Online-Zugriff auf Produktinformationen sowie die Bereitstellung technischer Dokumentationen, Zertifikate und CAD-Daten.
Frank Alms, geschäftsführender Gesellschafter von AVA Alms, mit seinen beiden Söhnen: Leonard Alms( links) und Niklas Alms( rechts) sind bereits fest im Unternehmen eingebunden. Foto: AVA Armaturen Vertrieb Alms GmbH
Dabei stehe nicht die Digitalisierung um ihrer selbst willen im Vordergrund, sondern immer die Frage, wie Prozesse einfacher, schneller und transparenter gestaltet werden können. „ Gleichzeitig sehen wir auch in der Künstlichen Intelligenz großes Potenzial, um Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen, Informationen schneller verfügbar zu machen und Mitarbeiter bei Routineaufgaben zu unterstützen.“ Im Blick hat das Unternehmen daher das Thema KI, das in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen werde. „ Dabei sehen wir KI nicht als Ersatz für Fachwissen und persönliche Beratung, sondern als Werkzeug, um Prozesse effizienter zu gestalten und Mitarbeiter zu unterstützen.“ Gerade in Bereichen wie Informationsmanagement, Dokumentation oder Prozessautomatisierung biete KI erhebliche Potenziale. „ Gleichzeitig bleibt das technische Know-how unserer Mitarbeiter sowie der persönliche Austausch mit Kunden die entscheidende Grundlage unseres Geschäfts.“
NÄCHSTE GENERATION GESTALTET BEREITS MIT Die Herausforderungen wie Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit – die auch gleichzeitig Chancen bergen – sind also vielfältig. Und hier nimmt nun auch die nächste Generation, die ab 2031 das Unternehmen führen soll, eine wichtige Rolle ein. Leonard Alms und Niklas Alms übernehmen bereits heute federführend Verantwortung in ihren Bereichen und treiben insbesondere die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen unter Nutzung moderner digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz voran. „ Gerade bei der Digitalisierung und der Integration von KI-Anwendungen bringen sie neue Impulse ein und gestalten Veränderungen aktiv mit“, erklärt Frank Alms. Sowohl Niklas als auch Leonard Alms sind bereits heute fest in die operativen Prozesse des Unternehmens eingebunden und übernehmen in ihren Verantwortungsbereichen bereits eine aktive Gestaltungsrolle. Niklas Alms und Leonard Alms absolvierten ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre im In- und Ausland. Im Mittelpunkt steht für sie jedoch nicht allein die theoretische Ausbildung, sondern vor allem das
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