Zum Doppeltitel gesprintet
8 7. Juli 2026
Eigene Talente fördern
SV Oberbank Ried: Denis Omic ist der neue Trainer der Jungen Wikinger.
RIED. Die Jungen Wikinger Ried gehen mit Denis Omic als Trainer in die neue Saison. Der 27-Jährige ist ein Paradebeispiel für den Weg, den die SV Oberbank Ried in der Trainerausbildung geht und dabei auf die eigenen Talente setzt.
VOM AS ROMA ZURÜCK NACH RIED Omic startete 2019 seine Trainerausbildung im Rieder Nachwuchs und kam über die Akademie-Mannschaften, zuletzt der U18, jetzt zu den Jungen Wikingern. Seine Fußballkarriere begann mit acht Jahren ebenfalls in Ried. Als 16-Jähriger wechselte er aus der Rieder Akademie zu AS Roma.
Der gebürtige Rieder, der die UEFA-A-Lizenz und die UEFA Elite Junioren A Lizenz besitzt, folgt bei den Jungen Wikingern auf Marcel Thallinger, der jetzt als Co-Trainer bei den Profis aktiv ist. Die Jungen
Foto: SVR / Schröckelsberger
Co-Trainer Simon Hechwartner, Trainer der Jungen Wikinger Ried Denis Omic und Wolfgang Fiala( GF Sport SV Oberbank Ried, r.)
Wikinger kicken in der neuen Saison in der neu gegründeten Regionalliga Nord, die ausschließlich aus Vereinen aus OÖ und Salzburg besteht.
AUS DEN EIGENEN REIHEN „ Für mich ist es als Rieder Junge eine große Ehre, Trainer bei den Jungen Wikinger zu sein. Mein Werdegang als Trainer zeigt, dass ich sehr viel Vertrauen vom Verein bekommen habe. Ich habe versucht, das immer auch zurückzugeben und das will ich jetzt bei den Jungen Wikingern ebenso zeigen. Ich bin bei den Jungen Wikingern jetzt auf viele Jungs gestoßen, die ich die vergangenen Jahre bereits betreut habe. Sie wissen genau, was ich haben und sehen will“, sagt Denis Omic.
Zum Doppeltitel gesprintet
RIED. Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften am Samstag, 27. Juni, in Ebensee zeigte sich Klaus Grünbart in Topform. Der Sprinter des ÖTB OÖ Leichtathletik sicherte sich sowohl über 100 als auch über 200 Meter den Landesmeistertitel und stand damit erneut doppelt ganz oben auf dem Podest.
Über 100 Meter setzte sich Grünbart in starken 10,72 Sekunden durch, über 200 Meter ließ er in 21,53 Sekunden den zweiten Titel des Tages folgen. Der Fokus richtet sich nun bereits auf den Saisonhöhepunkt – die Staatsmeisterschafaten – Ende Juli.
Seifenkisten-Comeback
Jenson Pol rast aufs Staatsmeisterschaft-Podest.
Foto: ÖLV / Nevsimal
Georg Süß mit Gratulantinnen
Ehrgeiz und Erfahrung
Zwei Goldmedaillen trotz künstlicher Knie.
RIED. Mit 76 Jahren denkt Georg Süß noch lange nicht ans Aufhören – im Gegenteil. Bei den OÖ Leichtathletik-Masters am 20. Juni in Ebensee zeigte der Athlet des ÖTB OÖ Leichtathletik eindrucksvoll, dass Erfahrung und Ehrgeiz ein starkes Erfolgsduo sind. Sowohl im Diskuswurf als auch im Kugelstoßen sicherte er sich jeweils den ersten Platz.
Erst im November 2025 erhielt Süß sein zweites künstliches Knie.
Statt kürzer zutreten, arbeitete er sich mit viel Disziplin zurück auf den Trainingsplatz und bewies nur wenige Monate später wieder seine Klasse. Ausruhen kommt für den 76-Jährigen jedoch nicht infrage. Der Fokus liegt bereits auf den nächsten Höhepunkten der Saison. Die Vorbereitungen für die Steirischen Meisterschaften am 1. August sowie die Österreichischen Meisterschaften am 19. September laufen bereits auf Hochtouren.
RIED. Mit Vollgas zurück auf die Erfolgsspur: Der erst zwölfjährige Jenson Pol hat bei den österreichischen Seifenkisten-Staatsmeisterschaften in Neuhofen an der Ybbs ein beeindruckendes Comeback gefeiert. Nach seiner Pause raste das Nachwuchstalent aus Ried sensationell auf Rang drei und mischte im Kampf um den Staatsmeistertitel bis zuletzt ganz vorne mit.
Auf der bis zu 60 km / h schnellen Strecke entwickelte sich ein packendes Duell um die Medaillen. Nach zwei Wertungsläufen fehlten Pol am Ende lediglich 0,4 Sekunden auf den neuen Staatsmeister. Dass Jenson Pol ein außergewöhnliches Talent ist, bewies er bereits in jungen Jahren. 2021 holte er als Siebenjähriger den Staatsmeistertitel in der Rookie-Klasse, ein Jahr später folgte der Vizestaatsmeistertitel. Danach verlagerte sich sein sportlicher Fokus auf den Kartsport. Nun kehrte er auf die Seifenkistenstrecke zurück – und knüpfte nahtlos an seine früheren Erfolge an. Von 21. bis 23. August tritt Jenson Pol bei der Seifenkisten-Weltmeisterschaft in Kematen an der Ybbs an. Dort will er sich mit den besten Fahrern der Welt messen.