+3 Magazin Juni 2018 - Page 5

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In der Offensive
Greta Bertel , Leserin
Prof . Dr . Michael Baumann , Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand Deutsches Krebsforschungszentrum
Das Wichtigste ist Leben retten – und hoffentlich nicht nur das von Menschen einer reichen Nation .
Für die nächsten Jahrzehnte gehe ich davon aus , dass wir Krebs zwar nicht vollständig besiegen , aber die Krankheit deutlich zurückdrängen können . Wir setzen dabei auf kombinierte Verbesserungen in der Vorbeugung , Früherkennung und Entwicklung personalisierter Therapien . Es liegt in der Biologie , dass wir immer mit einem gewissen Krebsrisiko leben müssen . Aber dieses Risiko können wir erheblich verringern . Würden alle heute bekannten Möglichkeiten der Prävention konsequent umgesetzt , ließe sich die Zahl der Krebsfälle um mehr als 40 Prozent senken . Die Maßnahmen sind bekannt : nicht rauchen , wenig Alkohol , ein aktiver Lebensstil bei normalem Körpergewicht , Sonnenschutz , Impfungen und eine intelligente , risikoadaptierte Früherkennung . Durch verbesserte Methoden zum Nachweis von Tumormarkern werden wir in Zukunft
den Anteil früh erkannter , heilbarer Tumoren und Vorstufen deutlich erhöhen können . Eine einzelne „ Universaltherapie “ gegen Krebs halte ich für unwahrscheinlich . Dazu sind die Krebsarten zu unterschiedlich und die Tumorzellen zu anpassungsfähig . Doch auf der Basis des individuellen molekularen Profils der Tumoren werden wir immer mehr zielgerichtete Medikamente , personalisierte Strahlen- und Immuntherapien und auch Gentherapien entwickeln , die in Kombination auch fortgeschrittene Tumorleiden aufhalten können . So kann es uns gelingen , Krebs von einer tödlichen in eine beherrschbare Erkrankung mit guter Lebensqualität umzuwandeln .
Karin Unkrig , Leserin
Neue Grundsätze
Die Medizin von morgen fragt nicht , ob man privatversichert ist und hat dann einen Termin oder eben nicht ; sie denkt interdisziplinär – HNO-Ärzte kennen sich mit Akustikhilfen aus , Dentisten reagieren bei Essstörungen , Neurologen suchen Schmerzen auch mal in der Seele , Gynäkologinnen bitten gelegentlich den Partner mit zum Gespräch ; sie richtet ihren Blick auf den Patienten , nicht ausschließlich auf den Bildschirm ; sie verschreibt weniger Schlaf- und dafür mehr
Schmerzmittel und Antidepressiva ; sie verordnet Lachen , Leichtigkeit und echte Erholung ; und sie überwindet das Trauma der Euthanasie und akzeptiert den Wunsch eines würdevollen Alterns und Sterbens .
Konstantin Primbas , Leser
Nächste Schritte
Der medizinische Fortschritt wird in den nächsten Jahren sehr groß sein . Die Digitalisierung des Gesundheitswesens steht bevor : Das E-Rezept kommt , Telemedizin wird erlaubt und es gibt immer mehr Spezialisten unter den Ärzten wie auch bei den Heilberufen . Es werden Daten jedes Einzelnen gesammelt , die dabei helfen , den Patienten umfassender zu behandeln , schnellere und bessere Diagnosen zu stellen und damit Krankheiten zu bannen . Der verantwortungsbewusste Umgang mit der Technik entscheidet , ob dem Patienten in der Zukunft auch besser geholfen wird . Die Medizin ist heute auf neue Arzneimittel ausgerichtet , sehr teuer und nebenwirkungsreich . Bei den Arzneimitteln wird es wenige Neuentwicklungen geben , da die Forschung mittlerweile zu teuer und riskant für die Pharmaindustrie geworden ist . Die bestehenden
Medikamente werden jedoch in der Herstellungsweise besser und moderner , wenn beispielsweise Impfungen über die Nasenschleimhaut wirken können und ohne Spritzen auskommen . Große Hoffnungen setze ich in den Fortschritt in der Genetik und der Antikörpertherapie , wenn durch den „ genetischen Fingerabdruck “ bei Krebs oder seltenen Krankheiten früher therapiert werden kann oder sogar Krankheiten in der Zukunft ganz verschwinden . Schon heute ist der Fortschritt in diesem Bereich bemerkenswert , wenn etwa ein Designer-Molekül beim Einsatz gegen den schwarzen Hautkrebs Krebszellen in die Selbstzerstörung führen kann .
Meike Riemann , Leserin
Nichts vernachlässigen
Von der Medizin von morgen wünsche ich mir , dass Ärzte mehr Hand in Hand arbeiten , damit Zusammenhänge besser erkannt und verstanden werden . Heute weiß man etwa , dass der Darm eine große Rolle spielt . Daher wünsche ich mir , dass dieser mehr erforscht wird . Ich erhoffe mir , dass Medikamente nicht nach Profit , sondern nach Bedarf produziert werden . Und wo dringend mehr getan werden muss , sind die Bereiche Pflege und Geburt . Gesundheit fängt schon bei der Schwangerschaft an , und eine gute Pflege , die Zeit hat , sich um die Patienten zu kümmern , sollte nicht unterschätzt werden .
DIES IST EINE GESPONSERTE ANTWORT , ALSO EINE ANZEIGE

MEDIZINISCHER FORTSCHRITT WELTWEIT

Perspektive 2030
Dr . Siegfried Throm , Geschäftsführer Forschung , Entwicklung , Innovation , Verband der forschenden Pharma- Unternehmen ( vfa )
Drei Prioritäten sehe ich für die Medizin von morgen : den Patienten mit heute noch schlecht behandelbaren Krankheiten besser helfen , die Weltbevölkerung vor neuen Epidemien schützen und weltweit für immer mehr Menschen eine gute medizinische Behandlung ermöglichen . Bis zum Jahr 2030 können wir in dieser Hinsicht schon einiges erreichen .
Patienten besser helfen
Für viele Patientinnen und Patienten mit schweren Krankheiten erwarte ich große Fortschritte . Dazu zählt auch Alzheimer-Demenz , allen Misserfolgen der bisherigen Pharmaforschung zum Trotz . Vermutlich können bis dahin Medikamente die Krankheit verhindern oder ihren Verlauf wesentlich hinauszögern . Dank der Früchte der intensiven Krebsforschung – dem Thema Nummer eins der industriellen Pharmaforschung – werden immer mehr Patienten mit ihrer Krankheit ein fast normales Leben führen können , ohne dass ihre verbliebenen Tumorzellen größeren Schaden anrichten . Digitalanwendungen wie Genanalysen und Simulationen werden die Behandlungen leiten . Und andere Gebiete der Medizin werden diesem Beispiel folgen . Weil die Rätsel um den Nährstoffhaushalt und die Rolle der Darmbakterien allmählich gelüftet werden , erwarte ich auch Medikamente , die Diabetes aufhalten und Menschen helfen , ein gesundes Gewicht zu halten .
Für immer mehr Patienten mit seltenen Erbkrankheiten wird es wirksame Behandlungen geben – zunehmend auch , weil Betroffene durch Gentherapien geheilt werden können . Europa hat gute Chancen , Masern- und Röteln-frei zu werden , wenn sich die Bevölkerung entschlossener als heute impfen lässt . Hepatitis C lässt sich ebenfalls eliminieren – die nötigen Medikamente sind schon da . Auch eine Eindämmung der HIV-Epidemie ist mit den schon zugelassenen Medikamenten bereits möglich , wobei gegen neue Resistenzen auch immer wieder neue Medikamente gebraucht werden . Eine baldige Ausrottung des Virus kann aber nur gelingen , wenn eine Heilung oder ein zuverlässiger Impfstoff entwickelt wird .
Vor neuen Epidemien schützen
In unserer vernetzten Welt breiten sich Seuchen schnell aus . Doch gemeinsam mit Hilfsorganisationen entwickeln Unternehmen zum Beispiel Impfstoffe gegen Lassafieber , MERS und andere Seuchen , wie ihnen das bei Ebola gelungen ist . Auch an universell einsetzbaren Grippeimpfstoffen arbeiten sie . Parallel dazu verbessern die G20-Staaten seit ihrem Gipfeltreffen 2017 ihre Krisenreaktionsfähigkeit , um von Epidemien betroffenen Ländern künftig schneller zu helfen .
Mehr Menschen medizinisch versorgen
Medizinischer Fortschritt bedeutet auch , die vorhandenen medizinischen Möglichkeiten mehr Menschen zukommen zu lassen , gerade auch in ärmeren Ländern . Das ist vor allem Aufgabe der internationalen und nationalen Politik , die für die Infrastruktur und Personal sorgen muss . Dazu kommt das Engagement großer Hilfsorganisationen ; und auch die Industrie trägt bei : etwa mit Arzneimitteln zu Sonderkonditionen oder durch Mitfinanzierung von medizinischen Aufklärungskampagnen . Kommt all dies Engagement zügig voran , wird es in einigen Jahren zum Beispiel auch in Ländern Afrikas Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit den dort rasch zunehmenden Wohlstandskrankheiten Bluthochdruck und Typ- 2-Diabetes , aber auch mit Depressionen und Krebs geben . Bessere Versorgung dürfte in ärmeren Ländern auch weitere Krankheiten eliminieren , etwa die Kinderlähmung und den parasitischen Guineawurm . Die Afrikanische Schlafkrankheit könnte folgen , dank eines neuen Medikaments , das eine Hilfsorganisation und ein Pharmaunternehmen gemeinsam entwickelt haben . Solche Partnerschaften gibt es immer öfter .
Für alle diese Fortschritte werden die Grundlagen heute schon gelegt : in Unternehmen und Forschungseinrichtungen , in Kliniken und Arztpraxen , in Organisationen und Regierungen . Was hier gelingt , bestimmt über die Medizin von morgen .
+1 Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand Deutsches Krebs- forschungszentrum In der Offensive Für die nächsten Jahrzehnte gehe ich davon aus, dass wir Krebs zwar nicht vollständig besiegen, aber die Krank- heit deutlich zurückdrängen können. Wir setzen dabei auf kombinierte Verbesserungen in der Vorbeugung, Früherkennung und Entwicklung per- sonalisierter Therapien. Es liegt in der Biologie, dass wir immer mit einem gewissen Krebsrisiko leben müssen. Aber dieses Risiko können wir erheb- lich verringern. Würden alle heute bekannten Möglichkeiten der Präven- tion konsequent umgesetzt, ließe sich die Zahl der Krebsfälle um mehr als 40 Prozent senken. Die Maßnahmen sind bekannt: nicht rauchen, wenig Alkohol, ein aktiver Lebensstil bei nor- malem Körpergewicht, Sonnenschutz, Impfungen und eine intelligente, risi- koadaptierte Früherkennung. Durch verbesserte Methoden zum Nachweis von Tumormarkern werden wir in Zu- Greta Bertel, Leserin Das Wichtigste ist Leben retten – und hoffentlich nicht nur das von Men- schen einer reichen Nation. kunft den Anteil früh erkannter, heil- barer Tumoren und Vorstufen deut- lich erhöhen können. Eine einzelne „Universaltherapie“ gegen Krebs halte ich für unwahrscheinlich. Dazu sind die Krebsarten zu unterschiedlich und die Tumorzellen zu anpassungsfähig. Doch auf der Basis des individuel- len molekularen Profils der Tumoren werden wir immer mehr zielgerich- tete Medikamente, personalisierte Strahlen- und Immuntherapien und auch Gentherapien entwickeln, die in Kombination auch fortgeschritte- ne Tumorleiden aufhalten können. So kann es uns gelingen, Krebs von einer tödlichen in eine beherrschbare Erkrankung mit guter Lebensqualität umzuwandeln. Karin Unkrig, Leserin Neue Grundsätze Die Medizin von morgen fragt nicht, ob man privatversichert ist und hat dann einen Termin oder eben nicht; sie denkt interdisziplinär – HNO-Ärz- te kennen sich mit Akustikhilfen aus, Dentisten reagieren bei Essstörungen, Neurologen suchen Schmerzen auch mal in der Seele, Gynäkologinnen bit- ten gelegentlich den Partner mit zum Gespräch; sie richtet ihren Blick auf den Patienten, nicht ausschließlich auf den Bildschirm; sie verschreibt weniger Schlaf- und dafür mehr 5 Schmerzmittel und Antidepressiva; sie verordnet Lachen, Leichtigkeit und echte Erholung; und sie überwindet das Trauma der Euthanasie und ak- zeptiert den Wunsch eines würdevol- len Alterns und Sterbens. Konstantin Primbas, Leser Nächste Schritte Der medizinische Fortschritt wird in den nächsten Jahren sehr groß sein. Die Digitalisierung des Gesundheits- wesens steht bevor: Das E-Rezept kommt, Telemedizin wird erlaubt und es gibt immer mehr Spezialisten unter den Ärzten wie auch bei den Heilbe- rufen. Es werden Daten jedes Einzel- nen gesammelt, die dabei helfen, den Patienten umfassender zu behandeln, schnellere und bessere Diagnosen zu stellen und damit Krankheiten zu bannen. Der verantwortungsbewusste Umgang mit der Technik entschei- det, ob dem Patienten in der Zukunft auch besser geholfen wird. Die Me- dizin ist heute auf neue Arzneimittel ausgerichtet, sehr teuer und neben- wirkungsreich. Bei den Arzneimitteln wird es wenige Neuentwicklungen geben, da die Forschung mittlerweile zu teuer und riskant für die Pharmain- dustrie geworden ist. Die bestehenden Medikamente werden jedoch in der Herstellungsweise besser und moder- ner, wenn beispielsweise Impfungen über die Nasenschleimhaut wirken können und ohne Spritzen auskom- men. Große Hoffnungen setze ich in den Fortschritt in der Genetik und der Antikörpertherapie, wenn durch den „genetischen Fingerabdruck“ bei Krebs oder seltenen Krankheiten früher therapiert werden kann oder sogar Krankheiten in der Zukunft ganz verschwinden. Schon heute ist der Fortschritt in diesem Bereich be- merkenswert, wenn etwa ein Desig- ner-Molekül beim Einsatz gegen den schwarzen Hautkrebs Krebszellen in die Selbstzerstörung führen kann. Meike Riemann, Leserin Nichts vernachlässigen Von der Medizin von morgen wünsche ich mir, dass Ärzte mehr Hand in Hand arbeiten, damit Zusammenhänge bes- ser erkannt und verstanden werden. Heute weiß man etwa, dass der Darm eine große Rolle spielt. Daher wün- sche ich mir, dass dieser mehr erforscht wird. Ich erhoffe mir, dass Medikamen- te nicht nach Profit, sondern nach Be- darf produziert werden. Und wo drin- gend mehr getan werden muss, sind die Bereiche Pflege und Geburt. Gesund- heit fängt schon bei der Schwanger- schaft an, und eine gute Pflege, die Zeit hat, sich um die Patienten zu kümmern, sollte nicht unterschätzt werden. DIES IST EINE GESPONSERTE ANTWORT, ALSO EINE ANZEIGE MEDIZINISCHER FORTSCHRITT WELTWEIT Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung, Entwicklung, Innovation, Verband der forschenden Pharma- Unternehmen (vfa) Perspektive 2030 Drei Prioritäten sehe ich für die Medizin von mor- gen: den Patienten mit heute noch schlecht behan- delbaren Krankheiten besser helfen, die Weltbevöl- kerung vor neuen Epidemien schützen und weltweit für immer mehr Menschen VRwWFRVF66P&VFVrW&;fvƖ6V&2V"#3;fЦVv"FW6W"66B66VvW2W'&V6VFVFV&W76W"VfVl;"fVRFVFVVBFVFV֗B66vW&Vष&涆VFVW'v'FR6w&9Rf'G66&GFRFP:FBV6ǦVW"FVVV֗76W&fvVFW &6W&vV&f'66VrVG&GfW&WBЦƖ6;fV&2FVFVFRFR&涆V@fW&FW&FW"&VfW&VbvW6VFƖ6W2Ч;fvW&FFW"g,;6FRFW"FV6fV&V'6f"Ч66Vr( 2FVFVVW"V2FW"GW7G&VV&f'66Vr( 2vW&FVW"V"FVFV֗B&W"&涆VBVf7B&W2V&Vl;Ƈ&V়;fVRF72&RfW&&ƖV&VVGV'VVw,;l9W&V66FV&6FVFvFvVGVvVvRvVǗ6VVB6VFVvW&FVFR&RЦFVvVVFVVBFW&RvV&WFRFW"VFvW&FVFW6V&V7VfvVvVFR,:GG6VVЦFV:F'7FffW6BVBFR&RFW"F&&ЧFW&V:FƖ6vV;gFWBvW&FVW'v'FR6V6VFVFRFRF&WFW2VfFVVBV66VআVfVVvW7VFW2vWv6BRFVl;"W"V"FVFV֗B6VFVVW&&&ЦVFVv&BW2v&6R&VFVvVvV&V( 2RЦVVBV6vV&WG&ffVRGW&6vVFW&VvVVBvW&FV;fVWW&BwWFR66V6W&VB,;gFVg&VRvW&FVvV66FP&Wl;fƶW'VrVG6676VW"2WWFRfV:G77BआWFF22:G77B66V&Vf2VƖ֖W&V( 2FR;gFЦvVVFVFR6B66FV6VRVL:FЦVrFW"bWFV֖R7B֗BFV66VvV2Ч6VVVFVFV&W&VG2;fvƖ6v&VvVvVWVR&W67FVVV6W"vVFW"WVRVFЦVFRvV'&V6BvW&FVVR&FvRW7&GGVpFW2f'W2&W"W"vVƖvVvVVRVVpFW"VWfW&:G76vW"g7FfbVGv6VBv&Bf"WVVWFV֖V66;GVखV6W&W"fW&WGFVvVB'&VFV666WV6V66VW2F6vVV6֗Bg6&v6FVVGv6VVFW&VVV&V7Vg7FffRvRЦvV76fV&W"U%2VBFW&R6WV6VvRVF2&VV&vVVvV7BV6VfW'6VV6WGЦ&&Vw&Vg7FffV&&VFV6R&VFPfW&&W76W&FRs#7FFV6VB&VvfVG&VffV#r&R&6V&VF6l:FvVBVfWFV֖V&WG&ffVV:FFW&;gFr66VW"RVfVV"V66VVF66fW'6&vVVF66W"f'G66&GB&VFWWFWBV6FRf"ЦFVVVF66V;fvƖ6VFVV V66VVVR76VvW&FRV6:G&W&V:FFW&F27Bf"VVfv&RFW FW&FVVBFVƗFFRl; FRg&7G'VGW"VBW'66&vVW72FPBF2VvvVVBw&9W"g6&v6FЦVVBV6FRGW7G&RG,:FwB&VWGv֗@'V֗GFVR6FW&FFVFW"GW&6֗Ff禖W'VrfVF66VVf:G'Vw2ЦvVBFW2VvvVVB;vpf&v&BW2VvV&VV&V7VV6:FFW&g&2&VFVw6;fvƖ6VFVl;"FVFV֗BFVF'B&66VVVFVv7FG6&涆VFV&WF6G'V6VBGУ"F&WFW2&W"V6֗BFW&W76VVB&V'0vV&V&W76W&RfW'6&wVrL;&gFR :G&W&V:FЦFW&V6vVFW&R&涆VFVVƖ֖W&VWGvFRFW&:FVrVBFV&6F66VwVЦVwW&FRg&66R66f&涆VB;fЧFRfvVFVW2WVVVFVG2F2VPg6&v6FVBV&VFW&VVvVV6VGv6VB&V66R'FW'66bЧFVv'BW2W" ;fgFW"l;"RFW6Rf'G66&GFRvW&FVFRw'VFЦvVWWFR66vVVwCVFW&VVVBf"Ч66Vw6V&6GVvVƖ斶VVB'G&ЧV&v6FVVB&VvW'VvVv2W vVƖwB&W7FB ;&W"FRVFf&vV(