+3 Magazin Juni 2017 - Page 24

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Wolfgang Gerke , Präsident Bayerisches Finanz-Zentrum
Vorteil für große Vermögen
Die Kleinen beißt Draghi und die Reichen werden noch reicher . Große Vermögen erzielen bis zu fünf Prozent Rendite , während der Sparer leer ausgeht . Eine Untersuchung des Bayerischen Finanz-Zentrum bei 72 großen Family Offices zeigt , dass sich deren Ziele nicht von denen der Bürger unterscheiden . Sie planen den gesicherten Kapitalerhalt . Dabei kommen auch Geldanlagen in Oldtimer , Gemälde , Forstwirtschaft , Hochzinsanleihen und Startup-Unternehmen zum Einsatz . Verabreicht werden diese aber nur in homöopathischer Dosis . Die Family Offices investieren 1,8 Prozent ihres Vermögens in Venture Capital . Bei zum Beispiel drei Milliarden Vermögen sind dies 54 Millionen , die auf verschiedene Unternehmen verteilt werden , so dass das Einzelrisiko des Investors im Promillebereich bleibt . Schließlich investieren die Family Offices 31 Prozent ihres Vermögens mit hoher Rendite weltweit und nach Branchen
breit gestreut in Aktien . Klingt verlockend , aber trotz nachahmenswerter Blaupause bleibt der Lerneffekt für den Normalbürger ernüchternd , denn er muss einen Großteil seiner Geldanlage zur Absicherung gegen Gesundheitsrisiken und Betriebsunfähigkeit einsetzen . Außerdem sollte er in Weiterbildung , selbstgenutzte Immobilie und Altersversorgung investieren . Was übrig bleibt , eignet sich höchstens für gut gestreute Indexfonds , sogenannte ETFs . Wer hohe Renditen am dringendsten braucht , erzielt sie nicht .
Ronny Hofmann , Leser
Börse ohne Druck
Ich habe mit einem mittleren vierstelligen Betrag aus einem Erbe begonnen , an der Börse zu spekulieren . Dabei war mein Ansatz von Beginn an : Ich nutze dieses Geld , um das Investieren an der Börse zu lernen . So hatte ich nicht den Druck , dass ich das Geld verlieren könnte . Man benötigt Geduld an der Börse und darf nicht auf das Geld angewiesen sein , nur so kann man die richtigen Entscheidungen treffen . Mein Budget ist mittlerweile im hohen fünfstelligen Bereich .
DEN LUXUS GÖNN ICH MIR Für diese Dinge würden die Deutschen viel Geld ausgeben *
Veränderung gegenüber 2010 in Prozent
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Einrichtung , Möbel
Gute Ernährung , gutes Essen
Reisen
Kleidung
Hobbys
Gesundheit , Wellness
Altersvorsorge
Technische Geräte
Bücher
Autos
Versicherungen
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55 %
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* Mehrfachnennungen möglich
Quellen : IfD Allensbach , Statista
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+3 24 Wolfgang Gerke, Präsident Bayerisches Finanz-Zentrum Vorteil für große Vermögen Die Kleinen beißt Draghi und die Reichen werden noch reicher. Große Vermögen erzielen bis zu fünf Pro- zent Rendite, während der Sparer leer ausgeht. Eine Untersuchung des Bayerischen Finanz-Zentrum bei 72 großen Family Offices zeigt, dass sich deren Ziele nicht von denen der Bür- ger unterscheiden. Sie planen den ge- sicherten Kapitalerhalt. Dabei kom- men auch Geldanlagen in Oldtimer, Gemälde, Forstwirtschaft, Hochzins- anleihen und Startup-Unternehmen zum Einsatz. Verabreicht werden diese aber nur in homöopathischer Dosis. Die Family Offices investie- ren 1,8 Prozent ihres Vermögens in Venture Capital. Bei zum Beispiel drei Milliarden Vermögen sind dies 54 Millionen, die auf verschiedene Unternehmen verteilt werden, so dass das Einzelrisiko des Investors im Promillebereich bleibt. Schließ- lich investieren die Family Offices 31 Prozent ihres Vermögens mit hoher Rendite weltweit und nach Branchen Anteil der Befragten, die bereit sind für folgendes viel Geld auszugeben breit gestreut in Aktien. Klingt ver- lockend, aber trotz nachahmenswer- ter Blaupause bleibt der Lerneffekt für den Normalbürger ernüchternd, denn er muss einen Großteil seiner Geldanlage zur Absicherung vVvVvW7VFVG7&6VVB&WG&V'7VЦl:FvVBV6WGV\9W&FV6FPW"vVFW&&GVr6V'7FvVWGЧFR&ƖRVBFW'7fW'6&wVpfW7FW&Vv2 ;'&r&V'BVrЦWB66;f67FV2l;"wWBvW7G&WWFPFWfG26vVFRUDg2vW R&VFFVG&vVG7FV'&V6BW'VB6R6BDTUU2|9d4ԕ l;"FW6RFvR|;&FVFRFWWG66VfVvVBW6vV&V⠥&fW6W ,;g'6RRG'V66&R֗BVV֗GFW&VfW"Ч7FVƖvV&WG&rW2VVW&&R&RЦvVFW",;g'6RR7VVƖW&VF&Vv"V6Gf&Vv6WGRFW6W2vVBVF2ЧfW7FW&VFW",;g'6RRW&V6GFR66BFVG'V6F726F2vVBfW&ƖW&V;fFR&RЦ;gFwBvVGVBFW",;g'6RVBF&`6BVbF2vVBvWvW6V6VW"6FR&6FvVVBЧ66VGVvVG&VffVV'VFvWB7@֗GFW'vVRVl;g7FVƖvV&W&V6#( FW6VWW2|;fV66FRFWWG66VV&6GVr;f&VBwWFRW&:F'VrwWFW2W76Vࣂ&V6VbVGVrR&'2"vW7VFVBvVW72FW'7f'6&vR"FV666RvW,:GFR,;6W"#RPWF2#BPfW'66W'VvVSPSRPS"PCrPCP3bP3P#P#PV&f6VVvV;fvƖ6VVVdBV6&67FF7FVvPDU25BTRtU54U%DREt%B4TRTtPWFVBfFbV7GVw77F&tTrԷ&VF@( GG&FfPFFV( P66W&VFV( 0Vw'VF'V6АVG&p( &Pf'FVP0VvVL;W ( VP&L:GG2А,;gVp( VP44TdtTrԶFV( GG&FfPFАl;Ƈ'Vw6vV,;Ƈ&V( WW6ctTrА66W&VG7W@,;6vVFV֖WFWF6FV( Vf6PƖRА&V&&VGVpWG@f&֖W&VV`&gr&FPFW VFW c#ss ӓ0FW ӓfW&;fvVfW'vFVখFW"FvFVvV@Vfw'VBFW"FVBVG&vV०6V7V6VVvW"6FW"ЦFfVRfW7BVBFvW6vVBVP&FW2VFW'66VFƖ6VvV76VvRFVVBVЦVvBFW"&ƖVfW'66RЦFVW":FFW"VB'&6V6@f"FVFW&w'VBFW"&6֖Ц֖W'Vr6VvV&VvRF0VVVvW"&W|:FFvVVBVPFfGVVPfW&;fvV7fW'vGVrFRF2V7FVv"&6rW 6V"fW&;fvVFVVFV"VVФvWfVVfWGvSWW&f&&VFVFRDRFp;&W'G,:FwBFRvW7G&FVvR&W"6V@V"2C&VW&fw&V6VFЧfGVVVfW&;fvV7fW'vGVrVখFRFvFRvVBVB&WFWB֗B4ФĔEdU5BFRW'7FRVVFFV&6W'FPƖRfW&;fvV7fW'vGVr&W&VG0"VW"vRf#RWW&F&VBfW7FW&V4ĔEdU5BW&;fvƖ6BVvW&VRF&VFRfW7FFVVFFVW2FVv&VFVVBVЦV7VG'VFW"DRFrV`&62f ;&W"fW"'VFVW&fЧ'Vr|:FBV6W"W6VvVW2FVЧfV&:FvvV&W6V&6Ǘ7FVVBfW7FVG7WƗ7FV66&rЦl:FFvW"Ǘ6RFRFRW6ЦV7FVVrfFVVBVVl;""FWBW2FR4ĔEdU5BФ֖6VƗ;W"6VFW ƖRfW&;fvV2ЧfW'vGVr6ƖGfW7@'FfƖ2vW&FVL:FvƖ6 ;&W'v6@VBR6V66:GGVrFW"&BЧ6GVFvW77BFRvW7G&FRЦvR&6FWB66F&V6FW"f& W&֗GFVFVFfGVVV&676PFW2VvW'2 9&W"FVƖRԶЦfwW&F"&W7FVBVFVFR;fvƖ6ЦVBVvVRfW7FF766vW'VFPR6WGVFl;"7FVV&2RVFVVfVFW"W"W7vV&VЧ7V( FVw&fRVBvW7VFVN( FW"( FfFVFV&VFF^( VvW"Ц&VVFW'VBV&Ɩ6"FWBV@;fV<:FFƖ6RvVVG66VGVЦvV6fǦVV6Rv76VW"vV6VVFW&VV6R&WFVƖw@6BvV6V7FFV6RvVBW"fW"Цl;wVr7FVVFW"vR6FRvRЧv6GVrFW"VVVFVVBЦVV7B4ĔEdU5BW&:G'BVF,;&W"W2V6FWFƖW'Bv'VХ6RvW&FRFW6RFFVfW7FW&VV@v'BVVVWW6fVV&Ɩ6FR&&VBV6W&W"Ǘ7FV&fFRЧ&V6RfFW"W&f'VrW2 ;&W"C&VfW&;fvV7fW'vGVrFW"DPFrFR֗BVVfW'vFWFVfW&;fvVf ;&W"Vb֖Ɩ&FVWW&RFVw,;l9FV&VV&:FvvVfFV7FV7FW&FWWG667&Ц6vV&V:FBvVFW&Rf&FVW&FV6PVFW#wwr6ƖGfW7BF