+3 Magazin Juli 2016 - Page 7

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Technisch nicht ausgereift
Angst vor Hacker-A t acken
Automatisierung ist unheimlich
Geräte zu teuer
Sorge um Privatsphäre
Sabine Thurau , Präsidentin Hessisches Landeskriminalamt
Eingebaute Sicherheit
„ Wie bauen wir das Haus von morgen ?“ ist eine Frage , die unter dem Aspekt der Einbruchsicherheit eng mit den Grundgedanken einer kriminalitätsabwehrenden Städteplanung und Baugestaltung verknüpft ist . Sie sollte daher nicht allein anhand ästhetischer , ökonomischer und ökologischer Kriterien beantwortet werden . Leitmotiv einer solchen Planung und Gestaltung ist das Konzept des „ defensible space “, das der Architekt und Stadtplaner Oscar Newman bereits Anfang der 1970er-Jahre entwickelte . Es sieht baulich-räumliche Strukturen vor , die eine Stärkung des sozialen Wohnumfelds ermöglichen . So sollen beispielsweise eine natürliche
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Roberto Greber , Leser
… WIDER DES SMARTEN WOHNENS

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Wachsamkeit der Nachbarschaft erleichtert und der Zusammenhalt im Quartier gefördert werden . Ziel ist eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls sowie des objektiven und subjektiven Sicherheitsgefühls der Bewohner . Zur individuellen Ausgestaltung dessen helfen in fast allen Bundesländern speziell ausgebildete , polizeiliche Sicherheitsberaterinnen und -berater . Dazu hält die Polizei einen Empfehlungskatalog für mechanische Sicherungen für Wohnung und Haus bereit . Für die unter dem Stichwort Smart Home rasch voranschreitende Entwicklung elektronischer Technologien und deren Vernetzung werden derzeit von den beteiligten Akteuren allgemein verbindliche Standards erarbeitet . Und zur weiteren Stärkung des Sicherheitsgefühls wurde etwa in Hessen das Präventionsprogramm „ Wachsamer Nachbar “ überarbeitet .
Ist das Haus fertig , ist ’ s mit der Ehe aus . Besser : nie fertig werden .
Aus der Studie „ Die Vermessung des digitalen Konsumenten “

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Quelle : LSP Digital
Kati Jagnow , Professorin für Bauwesen , Hochschule Magdeburg- Stendal
Erprobte Technik
Marcel Fischer , Leser
Auf jeden Fall ohne einen Eisenbahn- oder einen Partykeller . Dafür könnte der Swimmingpool im Mehrfamilienhaus gerne eine Renaissance erleben – anstatt wie früher im Keller natürlich lieber auf dem Dach . Dann ziehe ich sofort ein !
Das Haus von morgen wird schon heute gebaut . Es gilt die Maxime : energetisch modernisierbar soll es sein . Auch in Jahrzehnten muss es sich an die dann aktuellen Standards und Wünsche anpassen lassen . Aus heutiger Sicht plädiere ich beim Neubau daher hauptsächlich für die Minimierung der Wärmeverluste . Der Bauherr kann positiv wirken , indem die Wohnfläche angemessen gewählt wird . Der Architekt entwirft kompakt und einfach strukturiert . Der Bauingenieur schlägt sehr gute Baustoffqualitäten vor . Beide stimmen sich frühzeitig mit dem Haustechnikfachmann ab . Fensterflächen
Hedwig Geiger , Leserin
Das Haus für viele
Das „ Wie “ richtet sich ganz klar nach der Frage „ Für wen ?“. Mich hat der diesjährige deutsche Beitrag „ Making Heimat “ auf der Architekturbiennale in Venedig sehr bewegt . Hier geht es darum , wie Architektur und Integration zusammenwirken , welche Rolle Flüchtlingsunterkünfte für das Ankommen in einem fremden Land haben . Man muss sich vor Augen halten , dass mehr als eine Million Menschen 2015 nach Deutschland gekommen sind und wie viele Menschen noch einreisen werden , wie behelfsmäßig so viele in den letzten Monaten untergebracht wurden und wie es zu Spannungen in beengten Räumen kommen kann . Dann wird einem klar , dass es vor allem diese Gebäude sind , die unser Augenmerk verdienen .
sind sinnvoll zu begrenzen sowie Undichtheiten und Wärmebrücken zu minimieren . Hinsichtlich der Verwendung von mechanischer Lüftung schwanke ich . Einerseits lassen sich damit Lüftungswärmeverluste zurückgewinnen . Andererseits habe ich zu Hause das Raumklima und die Wärmeverluste auch mit Hilfe einer CO 2 -Ampel sowie Raumluftfeuchtemessung gut im Griff . Hinsichtlich der Anlagentechnik sehe ich einen Trend in Richtung Dezentralisierung , auch innerhalb des Gebäudes . So gibt es weniger Verluste über Verteilnetze und Speicher . Außerdem braucht es flinke Regelungen und Wärmeabgabesysteme , zum Beispiel einfache Plattenheizkörper , damit spontan auftretende Wärmegewinne gut genutzt werden . Beides beugt Überversorgung vor – egal welcher Wärmeerzeuger zum Einsatz kommt . Aus Kostengründen sind dies heute noch immer Gasbrennwertkessel und mittelfristig Wärmepumpen .
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+1 7 … WIDER DES SMARTEN WOHNENS 15 % t ausgereif Technisch nicht en er-Attack Angst vor Hack g ist unhe Automatisierun Aus der Studie „Die Vermessung des digitalen Konsumenten“ 24% Quelle: LSP Digital 27% 32% imlich 35% Geräte zu teuer tsphäre Sorge um Priva Sabine Thurau, Präsidentin Hessisches Landeskriminalamt Eingebaute Sicherheit „Wie bauen wir das Haus von morgen?“ ist eine Frage, die unter dem Aspekt der Einbruchsicherheit eng mit den Grundgedanken einer kriminalitätsabwehrenden Städteplanung und Baugestaltung verknüpft ist. Sie sollte daher nicht allein anhand ästhetischer, ökonomischer und ökologischer Kriterien beantwortet werden. Leitmotiv einer solchen Planung und Gestaltung ist das Konzept des „defensible space“, das der Architekt und Stadtplaner Oscar Newman bereits Anfang der 1970er-Jahre entwickelte. Es sieht baulich-räumliche Strukturen vor, die eine Stärkung des sozialen Wohnumfelds ermöglichen. So sollen beispielsweise eine natürliche Wachsamkeit der Nachbarschaft erleichtert und der Zusammenhalt im Quartier gefördert werden. Ziel ist eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls sowie des objektiven und subjektiven Sicherheitsgefühls der Bewohner. Zur individuellen Ausgestaltung dessen helfen in fast allen Bundesländern speziell ausgebildete, polizeiliche Sicherheitsberaterinnen und -berater. Dazu hält die Polizei einen Empfehlungskatalog für mecha 66R66W'VvVl;"vVrVBW0&W&VBl;"FRVFW"FV7F6v'@6'BR&66f&66&VFVFPVGv6VrVVG&66W"FV6vVVBFW&VfW&WGVrvW&FVFW'VBfFV&WFVƖwFVFWW&VvVVfW&&FƖ6R7FF&G2W&&&VFWBVBW"vVFW&V7L:G&VpFW266W&VG6vVl;Ɔ2wW&FRWGvआW76VF2,:GfVF7&w&Ю( v66W"6&.( ;&W&&&VFWBࠥ&&W'Fw&V&W"W6W 7BF2W2fW'Fr7N( 2֗BFW"VPW2&W76W#RfW'FrvW&FVࠤ&6Vf66W"W6W VbVFVfPVVV6V&FW VV'GVW"Fl; ;fFRFW"7v֖wФV&f֖ƖVW2vW&RVR&V766RW&V&V( 27FGBvRg,;ƆW"VW"L;&Ɩ6ƖV&W"V`FVF6FVR66f'BVFvr&fW76&l;"&WvW6V666VRvFV'W&u7FVFW'&'FRFV6新F2W2f&vVv&B66আWWFRvV&WBW2vBFRSVW&vWF66FW&6W&&"6W06VV6'VFVW72W066FRFGVVV7FF&G0VB|;66R76V76VW0WWFvW"66B:FFW&R6&VФWV&RFW"WG<:F6Ɩ6l;"FP֖֖W'VrFW"|:G&WfW&W7FRFW"&VW'"6Fbv&VFVFRvf:F6RvVW76VvW|:FBv&BFW"&6FVBVGv&g@BVBVf67G'VGW&W'BFW"&VvVWW"66:FwB6V"wWFP&W7FfgVƗL:GFVf"&VFR7FV66g,;ƇVFr֗BFVW7FV6斶f6"fV7FW&f:F6VࠤVGvrvVvW"W6W&ࠤF2W2l;"fVPF2( v^( &6FWB66v"6FW"g&vR( l;"vV( ֖6BFW FW6:F&vRFWWG66R&VG&r( pVN( VbFW"&6FVGW&&VPfVVFr6V"&WvVwBW"vVBW0F'VvR&6FVGW"VBFVw&FW6Vv&VvV6R&Pf;6FƖw7VFW&;gFRl;"F2VVVg&VFVB&VW7266f"VvVFVF72V"2VR֖ƖV66V#R6FWWG66BvVV6BVBvRfVRV66V6V&V6VvW&FVvR&VVg6:L9p6fVRFVWGFVFVVFW&vV'&6BwW&FVVBvRW2P7VvV&VVwFV,:GVVশVFv&BVV"F72W2f"VFW6RvV,:GVFR6BFRV6W"VvVW&fW&FVVࠧ6B6fR&Vw&VV6vPVF6FVFVVB|:G&V',;6V১R֖֖W&V66FƖ6FW fW'vVGVrfV666W";gGVr66vR6VW'6VG276V66F֗B;gGVw7|:G&WfW&W7FPW,;6vWvVFW&W'6VG2&P6RW6RF2&VֶƖVBFP|:G&WfW&W7FRV6֗BfRVW 4"V6vR&VVgFfWV6FVW77VrwWBw&fb66FƖ6FW"vVFV6斲6VR6VVG&VB&6GVrFWVG&Ɨ6W'VrV6W&"FW2vV,:GVFW26v'BW2vVvW"fW&W7FR ;&W"fW'FVWGRVB7V6W"\9W&FVЦ'&V6BW2fƖR&VvVVvVV@|:G&V&v&W77FVRV&V7VVf6RGFVV;g'W"F֗@7FVgG&WFVFR|:G&VvWvRwWBvVWGBvW&FV&VFW2&WVw@9&W'fW'6&wVrf"( 2VvvV6W |:G&VW'WVvW"VV6GBW27FVw,;FV6BFW2WWFR6W"v6'&VvW'FW76VVB֗GFVg&7Fr|:G&WVVVvP;f67FR66W&V@&W7FP|:G&VL:FVpW'FfW'@VBvW,;g@&ff"FP(