+3 Magazin Juli 2016 - Page 17

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Markus Klumpf , Leser
Sicher und komfortabel
Technik hat immer größeren Einfluss auf unser Leben . Ich habe mir dieses Jahr ein Elektroauto gekauft und freue mich jeden Tag wenn ich mich reinsetze und losfahre . Die Technik in diesem Fahrzeug ist schon soweit , dass ich auf der Autobahn sogar die Hände vom Lenkrad nehmen kann . Ich hoffe , dass wir durch die kommenden Technologien bald die Verkehrstoten auf ein Minimum oder sogar ganz dezimieren können .
Sibylle Günter , Wissenschaftliche Direktorin Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Die andere Alternative
Um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris zu erreichen , ist ein drastischer Umbau der weltweiten Energieproduktion erforderlich . Will man auf Kernspaltungskraftwerke verzichten , bleiben im Wesentlichen Wind- und Sonnenenergie sowie in begrenztem Umfang Biomasse . Die
Hendrik Fehr , Leser
Barrieren abbauen
Ich habe größte Sympathie für die einfache weltweite Vernetzung und ganz besonders für die erleichterte Kommunikation mit gehörlosen Menschen über Videotelefonie . Das ermöglicht das Lippenlesen und die direkte Unterhaltung mit Gebärdensprache . Was ich mir wünsche , ist die Entwicklung anderer Technologien
einzig denkbare neue Primärenergiequelle könnte die Fusionsenergie sein . Daran wird unter anderem am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald geforscht : Schwere Wasserstoffkerne – Deuterium und Tritium – sollen zu Helium verschmelzen , was große Mengen an Energie freisetzt . Sind diese Forschungen erfolgreich , könnte die Fusionsenergie zukünftig zur Stromversorgung beitragen . Ein solcher Beitrag wäre sehr willkommen , denn für die Zeit von 2050 bis 2100 wird eine Verdreifachung des weltweiten Strombedarfs befürchtet . Fusionsenergie ist eine sichere Ener-
für Menschen mit Behinderungen , zum Beispiel Implantate für blinde Menschen – ähnlich den Cochlear- Implantaten , die Gehörlosen wieder das Hören ermöglichen – oder Techniken , die gelähmten Menschen wieder das unabhängige Fortbewegen ohne Rollstuhl erlauben .
Leon Münch , Leser
Roboterfabriken
Technischer und maschineller Fortschritt ist nicht aufzuhalten . Besonders in der Fertigung werden in den nächsten Jahren enorme Fortschritte
giequelle , ohne klimaschädliche Abgase , hat einen niedrigen Landverbrauch und verwendet Brennstoffe , die weltweit überall und langfristig verfügbar sind . Im Energiemix der Zukunft könnten Erneuerbare und Fusion je nach lokalen Gegebenheiten kombiniert werden . In weniger dicht besiedelten Gebieten wäre eine dezentrale Energieversorgung mit Sonne und Wind vorteilhaft . Für die Versorgung von Großstädten wären Fusionskraftwerke zur Grundlastversorgung optimal . Bereits jetzt lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten , bis zum Jahr 2050 erwartet man einen Anstieg auf 70 Prozent .
gemacht . Das wird dazu führen , dass Produktionsstätten nicht mehr ins Ausland ausgelagert werden , denn günstige Arbeiter werden nicht mehr gebraucht . Außer vielleicht zwei Ingenieure und sieben Techniker .
Ingo Wandelt , Leser
Investition in Nachhaltigkeit
Der technologische Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten . Doch welche Technologie bringt uns wirklich voran ? Und soll dieser Fortschritt wirklich mich weiterbringen oder doch nur kurzweilig bestehen , um damit so viel Geld wie möglich abzuschöpfen , ehe der viel bessere Nachfolger in den Startlöchern steht ? Fortschritt ist wichtig und selbstverständlich auch der technologische . Ich finde jedoch , dass der Geldvorteil einiger weniger dem wirklichen Fortschritt im Wege steht . Nachvollziehbar ist , warum Unternehmen teilweise betrügen und lügen , nur um ihre Verkaufszahlen zu steigern . Verständlich ist das jedoch nicht . Denn auch diese Menschen haben Kinder , die sich eine saubere Umwelt wünschen . Aber wer zuerst das Geld im Auge hat , das mit dem nächsten schnellen Geschäft noch zu verdienen ist , der wird nicht alles dafür tun , um bessere , nachhaltigere Produkte auf den Markt zu bringen .
DIES IST EINE GESPONSERTE ANTWORT , ALSO EINE ANZEIGE

ZUKUNFTSMARKT MIT RÜCKENWIND

Susanne Puello , Geschäftsführerin Winora Group
E-Biken ist in – Verkaufszahlen und Absatzmärkte entwickeln sich in der noch jungen Branche überaus positiv . Damit das so bleibt , stehen die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen nicht still . Innovation , Design und Performance spielen auch bei der unterfränkischen Winora Group eine zentrale Rolle . Als Pionier in Sachen e-Performance hat sich das Mittelstandsunternehmen schnell im E-Bike-Markt positioniert und gilt heute als Global Player mit Zukunftsvisionen . Trends kommen und gehen . Sie beschreiben Veränderungen oder Strömungen in allen Bereichen der Gesellschaft , sind beobachtbar , meistens aber nur schwer messbar . Ihr Verlauf lässt sich häufig abschätzen , jedoch nur teilweise beeinflussen . Je nach Branche bestehen Trends kürzer oder länger bzw . verändern Märkte ganz grundsätzlich . Letzteres ist in Sachen E-Bikes der Fall . Geschätzte 2,5 Millionen Elektrobikes sind auf den Straßen hierzulande unterwegs . Bei
insgesamt 72 Millionen Fahrrädern entspricht das einem Marktanteil von 12,5 Prozent . Damit hat sich das E-Bike-Segment längst von einem Trendthema hin zu einem Zukunftsmarkt mit enormen Potenzial entwickelt . In Sachen Elektromobilität hat die E-Bike-Branche im Vergleich zur Automobilindustrie die Nase vorn .
Als First Mover erkannte die Winora Group diesen Trend früh und unternahm wesentliche Anstrengungen , um für die eigenen Produkte einen Markt zu schaffen und neue , deutlich jüngere Zielgruppen zu erreichen . Fernab der Silver-Surfer-Generation musste das Thema neu positioniert und ein moderner Lifestyle kreiert werden . Von Anfang an hatten wir die Vision , den Markt mit durchdachten Fahrrad-Konzepten zu bedienen . Innovation und Design lauten hier die Stichworte . Bis heute gehen zahlreiche Entwicklungen auf unser
Konto und damit das auch so bleibt , unternehmen wir enorme Anstrengungen . Gemeinsam mit Trendforschern und Analysten wurden Konzepte für die Zukunft entwickelt . Das Thema Connectivity ist ein ganz zentrales – egal ob im sportiven e-Per-
formance- oder im urbanen Bereich , hier werden wir bereits für 2017 einschlägige und praktikable Konzepte vorstellen .
Mehr Infos unter www . haibike . com und www . winora-group . de .
+2 Markus Klumpf, Leser Hendrik Fehr, Leser Sicher und komfortabel Technik hat immer größeren Einfluss auf unser Leben. Ich habe mir dieses Jahr ein Elektroauto gekauft und freue mich jeden Tag wenn ich mich reinsetze und losfahre. Die Technik in diesem Fahrzeug ist schon soweit, dass ich auf der Autobahn sogar die Hände vom Lenkrad nehmen kann. Ich hoffe, dass wir durch die kommenden Technologien bald die Verkehrstoten auf ein Minimum oder sogar ganz dezimieren können. Sibylle Günter, Wissenschaftliche Direktorin Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Die andere Alternative Um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris zu erreichen, ist ein drastischer Umbau der weltweiten Energieproduktion erforderlich. Will man auf Kernspaltungskraftwerke verzichten, bleiben im Wesentlichen Wind- und Sonnenenergie sowie in begrenztem Umfang Biomasse. Die Barrieren abbauen Ich habe größte Sympathie für die einfache weltweite Vernetzung und ganz besonders für die erleichterte Kommunikation mit gehörlosen Menschen über Videotelefonie. Das ermöglicht das Lippenlesen und die direkte Unterhaltung mit Gebärdensprache. Was ich mir wünsche, ist die Entwicklung anderer Technologien einzig denkbare neue Primärenergiequelle könnte die Fusionsenergie sein. Daran wird unter anderem am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald geforscht: Schwere Wasserstoffkerne – Deuterium und Tritium – sollen zu Helium verschmelzen, was große Mengen an Energie freisetzt. Sind diese Forschungen erfolgreich, könnte die Fusionsenergie zukünftig zur Stromversorgung beitragen. Ein solcher Beitrag wäre sehr willkommen, denn für die Zeit von 2050 bis 2100 wird eine Verdreifachung des weltweiten Strombedarfs befürchtet. Fusionsenergie ist eine sichere Ener- 17 für Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel Implantate für blinde Menschen – ähnlich den CochlearImplantaten, die Gehörlosen wieder das Hören ermöglichen – oder Techniken, die gelähmten Menschen wieder das unabhängige Fortbewegen ohne Rollstuhl erlauben. gemacht. Das wird dazu führen, dass Produktionsstätten nicht mehr ins Ausland ausgelagert werden, denn günstige Arbeiter werden nicht mehr gebraucht. Außer vielleicht zwei Ingenieure und sieben Techniker. Leon Münch, Leser Investition in Nachhaltigkeit Roboterfabriken Technischer und maschineller Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Besonders in der Fertigung werden in den nächsten Jahren enorme Fortschritte giequelle, ohne klimaschädliche Abgase, hat einen niedrigen Landverbrauch und verwendet Brennstoffe, die weltweit überall und langfristig verfügbar sind. Im Energiemix der Zukunft könnten Erneuerbare und Fusion je nach lokalen Gegebenheiten kombiniert werden. In weniger dicht besiedelten Gebieten wäre eine dezentrale Energieversorgung mit Sonne und Wind vorteilhaft. Für die Versorgung von Großstädten wären Fusionskraftwerke zur Grundlastversorgung optimal. Bereits jetzt lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, bis zum Jahr 2050 erwartet man einen Anstieg auf 70 Prozent. Ingo Wandelt, Leser Der technologische Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten. Doch welche Technologie bringt uns wirklich voran? Und soll dieser Fortschritt wirklich mich weiterbringen oder doch nur kurzweilig bestehen, um damit so viel Geld wie möglich abzuschöpfen, ehe der viel bessere Nachfolger in den Startlöchern steht? Fortschritt ist wichtig und selbstverständlich auch der technologische. Ich finde jedoch, dass der Geldvorteil einiger weniger dem wirklichen Fortschritt im Wege steht. Nachvollziehbar ist, warum Unternehmen teilweise betrügen und lügen, nur um ihre Verkaufszahlen zu steigern. Verständlich ist das jedoch nicht. Denn auch diese Menschen haben Kinder, die sich eine saubere Umwelt wünschen. Aber wer zuerst das Geld im Auge hat, das mit dem nächsten schnellen Geschäft noch zu verdienen ist, der wird nicht alles dafür tun, um be 76W&R6FvW&R&GVFPVbFV&BR'&vVࠤDU25BTRtU54U%DREt%B4TRTtPTTeE4$BԕB,94Tt@7W6RVVvW66:FgG6l;Ƈ&W&v&w&WR&V7B( 2fW&Vg7VV@'6G:G&FRVGv6V66FW 6VvV'&6R ;&W&W26FbF֗BF26&V'B7FVVFPf'66Vw2VBVGv6Vw6'FVVvV6B7FfFFW6vVBW&f&6R7VVV6&VFW"VFW&g,:F涗66Vv&w&WVRVG&R&R2W"66VRW&f&6RB66F0֗GFV7FG7VFW&VV66VФR&R&B6FW'BVBv@WWFR2v&W"֗BVVgG7f6VG&VG2VVBvVV6R&W66&V&VfW,:FFW'VvVFW"7G,;fVvVV&W&V6VFW"vW6V66gB6B&V&6F&"V7FV0&W"W"66vW"W76&""fW&V`:G77B66:GVfr'66:GGVVF6W"FVvV6R&VVfW76VR6'&6R&W7FVVG&VG2;'W"FW :FvW"'rfW,:FFW&:G&FRv砦w'VG<:GGƖ6WGFW&W27B66VR&W2FW"fvW66:GGFR"P֖ƖVVVG&&W26BVbFV7G&9VW'VFRVFW'vVw2&V6vW6Bs"֖ƖVf',:FFW&VG7&6BF2VV&FFVf"R&VBF֗BB66F0R&R6VvVB:Fw7BfVVХG&VGFVRVVVVgG6&B֗BV&VFV禖VGv6VB66VVVG&&ƗL:GB@FRR&R'&6RХfW&vV6W"WF&ƖGW7G&RFR6Rf&2f'7BfW"W&FRFRv&w&WFW6VG&VBg,;ƂV@VFW&vW6VFƖ6P7G&VwVvVVl; FRVvVV&GVFPVV&BR66ffVVBWVRFWWFƖ6;vW&RVw'WVPW'&V6VfW&"FW 6fW"7W&fW"vVW&FW77FRF2FVWP6FW'BVBVFW&W"ƖfW7GR&VW'@vW&FVffrআGFVv"FRf6FV&B֗BGW&6F6FVf'&BԶWFV১R&VFVVfFVBFW6vWFVW FR7F6v'FR&2WWFPvVV&V6RVGv6VvVVbV6W FVBF֗BF2V66&V'BVFW&VVv"V&R7G&VwVvVvVV6֗BG&VFf'66W&VBǗ7FVwW&FVWFRl;"FRVVgBVGv6VBF0FV6V7FfG7BVvVG&W2( 2Vv"7'FfVRW"Рf&6RFW"W&&V&W&V6W"vW&FVv"&W&VG2l;"#rV66:FvvRVB&F&RWFPf'7FVVV"f2VFW"wwr&R6V@wwrv&w&WFRࠠ