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Einflüsse der Astronomie in der heutigen Zeit

Man meint oft, die Astronomie hat kein Einfluss auf unser heutiges Leben. Doch schon in den Namen der Wochentage kann man fast alle Planeten entdecken.

Sonntag: Gemeint ist die Sonne, das wichtigste Gestirn in unserem Sonnensystem. Ohne die Sonne gäbe es kein Leben. Deswegen benutzten viele Kulturen den Namen der Sonne, um einen Tag zu benennen.

Montag: Namensgeber ist der Mond. In vielen Kulturen war der Mond ein wichtiges religiöses Symbol und damit Namensgeber für einen Tag.

Dienstag: Im Französischen heißt dieser Tag „mardi“. Dieser Name leitet sich vom Mars ab, dem vierten Planeten und dem römischen Kriegsgott.

Mittwoch: Durch das französische Wort „mercredi“ kann man auf Merkur schließen. Das ist der erste Planet im Sonnensystem. Außerdem war das der Name des römischen Götterboten.

Donnerstag: Im Französischen heißt dieser Tag „jeudi“, der Name des größten Planeten und des wichtigsten Gottes für die Römer: Jupiter.

Freitag: Der französische Name lautet „vendredi“. Hier ist die römische Göttin der Liebe gemeint: die Venus. Das ist auch der Name für den zweiten Planeten in unserem Sonnensystem, dem hellsten Licht in der Nacht nach dem Mond.

Samstag: Hier können wir den Namen der Gottheit und des Planeten Saturn im englischen Wort „Saturday“ finden. Er ist der zweitgrößte Planet im Sonnensystem. Für die Römer war es der Name ihres Gottes der Aussaat.

Die ersten beiden Tage wurden nach den wichtigsten und hellsten Objekten im Sonnensystem benannt.

Die anderen Tage wurden nach römischen Gottheiten benannt. In einigen Sprachen, im Englischen und Deutschen zum Beispiel, blieben jedoch die Namen der Kelten erhalten und nur einige altrömische Namen setzten sich durch. Die anderen Planeten, Uranus und Neptun, sind bei der Namensgebung unerwähnt geblieben, weil die Römer sie noch nicht kannten. Als die Himmelskörper entdeckt wurden, benutzten die Astronomen ebenfalls die Namen der römischen Götter.